Allgemeine Baugenossenschaft Zürich - Sensibilisierungskampagne (detail)

Dieses explain-it animade detail erklärt, wieso Genossenschaftswohnungen rund 25% günstiger sind als andere Wohnungen.

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Genossenschaftswohnungen sind rund 25% günstiger als andere Wohnungen. Doch: Wie funktioniert das?

Wohnbaugenossenschaften sind private Eigentümerinnen, die das Ziel verfolgen, bezahlbare Wohnungen für eine breite Bevölkerungsschicht zu bauen. Das können sie, weil sie mit den Wohnungen keinen Gewinn erwirtschaften.

Herkömmliche Immobilienfirmen sind an einer guten Rendite interessiert. Das bedeutet, das investierte Geld soll sich vermehren. Deshalb achten sie darauf, dass sie über die Mieteinnahmen einen beachtlichen Gewinn erwirtschaften. Ausserdem handeln sie mit dem Land und den Immobilien, um noch mehr Gewinn zu erzielen.

Da Genossenschaften nicht gewinnorientiert sind, verkaufen sie Land und Häuser nicht. Zudem haben sich Genossenschaften der Kostenmiete verpflichtet. Die Mieten sind also nur so hoch, wie die Kosten für den Bau und Betrieb sind. Dazu gehören auch soziale und ökologische Projekte oder es kommt den Siedlungen zugute, wie beispielsweise diesem Gemeinschaftsraum.

Bei den Immobilienfirmen gibt es selten Gemeinschaftsräume, dafür sind die Wohnungen grösser und damit zusätzlich teurer. Es profitieren einzelne Investoren. Und bei den Genossenschaften? Profitieren alle.

Wir halten fest: Genossenschaftswohnungen sind deshalb so günstig, weil sie keinen Gewinn erwirtschaften. Das kommt allen zugute. Damit sorgen Genossenschaften für eine lebendige und lebenswerte Stadt.